Durch Lebensberatung das eigene Leben sich gut entwickeln lassen

Die Beratung

Jedem Mensch wohnt eine "Tendenz zur Entwicklung all seiner Fähigkeiten inne, die der Erhaltung oder Förderung seiner Gesamtperson dienen" (Carl R. Rogers).
Diese Selbst-Aktualisierungstendenz leistet uns im Normalfall ausgezeichnete Dienste. Doch in seltenen Fällen bekommt sie es mit außergewöhnlich schwierigen und/oder komplexen Situationen und Lebenslagen zu tun.

Die Beratung

In solch einer Situation ist es bestärkend, ein Gegenüber zu haben, das auf genau diese Tendenz vertraut und sie unterstützt. Anhand gezielter Fragen und Anregungen erweitern Sie die Sichtweise auf sich und ihre Situation und erarbeiten neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten.

Bei Interesse vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin und probieren Sie die Wirksamkeit aus! Dank der Kein-Risiko-Garantie gehen Sie kein finanzielles Risiko ein. 

Die personenzentrierte Lebensberatung (Details siehe weiter unten) ist eine generelle Beratungsmethode, die für jeden Lebensbereich anwendbar ist.

 Meist werde ich zu folgenden Themen konsultiert:

- Beziehungen, Partnerschaft, Ehe
- Familie, Erziehung
- Probleme im Job oder mit der Karriere
- Offene oder verdeckte Konflikte (privat und beruflich)
- Mangelnder Selbstwert
- Sinnsuche, Orientierungslosigkeit
- Jobwechsel, Studienwechsel, Neuorientierung
- Stress, Rastlosigkeit
- generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, ohne genau zu wissen warum

 Lesen Sie weiter, auf welcher international anerkannten Arbeitsmethode mein Beratungsstil basiert...

Die Lösung in sich selbst finden

Mein Beratungsstil

Mein Beratungsstil basiert auf der weltweit angewandten und klinisch überprüften "Personenzentrierten Beratung" nach Carl R. Rogers, die die Lösung stets im Menschen selbst sucht, und an der auf Eigenverantwortung und Mut abzielenden "Neuen Spirituellen Psychologie" nach M. Scott Peck. Beide zeichnen sich durch ihren gelungenen Mix an klarem Vernunftdenken und menschlicher Wärme aus.

Typischer Ablauf einer Beratung

Normalerweise läuft eine Beratungseinheit nach folgendem Schema ab: Egal, ob Sie ein klar formuliertes Anliegen haben oder sich die Gedanken wie ein Karussell im Kopf drehen - ich hole Sie direkt dort ab, wo Sie sind. Sie schildern mir als erstes Ihr Anliegen bzw. Ihr Problem oder einfach nur das Gefühl, das Sie momentan belastet. Daraufhin beginne ich mit einer Reihe eher angenehmer Fragen. Oft tritt eine baldige Erleichterung ein, weil sich Ihre Gedanken neu zu ordnen beginnen.

Je nach Verlauf kommt das Gespräch früher oder später an einen Punkt, an dem die Fragen enden, und wir mit der Bearbeitung dessen beginnen, was nun "vorliegt". Hier müssen Sie nichts weiter zu tun, als sich wiederum nur auf Ihr

Anliegen zu konzentrieren und sich von mir führen zu lassen. Typischerweise sind Sie nun vollkommen in Ihr Thema "abgetaucht", erkunden neue Möglichkeiten und tasten sich Schritt für Schritt vorwärts.

Sollte Ihnen nun warm werden, ist dies ein gutes Zeichen. Manchmal beginnen KlientInnen zu schwitzen oder zu weinen. Das ist alles in Ordnung und ein Zeichen, dass in die Gedanken UND in den Körper Bewegung gekommen ist.

Ob Sie einmal, zweimal oder öfters kommen; ob Sie eine regelmäßige Begleitung wünschen oder spontane Termine möchten, all das entscheiden Sie selbst und wird nicht von mir vorgegeben oder empfohlen. Aufgrund der "Kein-Risiko-Garantie für Neukunden" können Sie eine einzelne Stunde quasi einfach mal ausprobieren.

Lebensberatung Wien Johannes Frass

Personenzentrierte Beratung

Die "personenzentrierte Beratung" nach Carl R. Rogers konzentriert sich 100%-ig auf die Perspektive der hilfesuchenden Person. Im Mittelpunkt steht das Thema, aber immer aus der Sicht der hilfesuchenden Person. Sie "darf" dabei einfach sie selbst sein - genau so, wie sie sich fühlt in diesem Augenblick - ohne dass ihre Gedanken, Handlungen oder Emotionen als gut oder schlecht bewertet werden. Ich stütze und begleite Sie mit wertschätzendem Verständnis, einfühlsamen Fragen und authentischen Anregungen und Bemerkungen.

In der Beratung hole ich Sie direkt dort ab, wo Sie sind. Sie beschreiten von dort immer genau IHREN Weg. Kein Schritt wird gemacht, den Sie nicht machen wollen und der Ihnen nicht vollkommen richtig vorkommt (vom Gefühl UND vom Kopf her!). So gehen Sie langsam aber sicher, Schritt für Schritt, "aus Ihrem Problem heraus" . Eine faszinierende Methode, die höchste Konzentration von Berater und KlientIn erfordert.

Nach einer Einheit (50 Minuten) ist die ratsuchende Person meist angenehm erschöpft. Das ist ein gutes Zeichen, denn das bedeutet, dass sie über sich selbst hinausgewachsen

 ist und sich ihr Bewusstsein ein Stück erweitert hat. Manchmal ist dann auch schon das Problem gelöst.

Die personenzentrierte Beratung ist jedoch kein "Wundermittel", sondern eine vollkommen reale Beratungsmethode. Deshalb sind manche Anliegen zwar tatsächlich nach 50 Minuten befriedigend abgearbeitet. Doch schwierigere und/oder komplexere Themen brauchen unter Umständen länger. In jedem Fall ist der/die KlientIn nach einer Einheit seiner/ihrer Lösung einen Schritt näher gekommen und immer auch als Mensch ein Stück gewachsen.

Neue spirituelle Psychologie

Die "Neue Spirituelle Psychologie" ist mittlerweile gar nicht mehr so neu - der Psychiater und Psychotherapeut M. Scott Peck hat sie in den 1970er Jahren entwickelt. Sie sieht, genauso wie die personenzentrierte Methode von Carl Rogers, den hilfesuchenden Mensch als Person auf gleicher Augenhöhe, der in seinem Leben eine Reihe an Problemen zu bewältigen hat.

Ein bekanntes Zitat von M. Scott Peck ist:

"Probleme verschwinden nicht. Sie müssen durchgearbeitet werden, oder sie bleiben ein ständiges Hindernis für Wachstum und Entwicklung des Geistes."

Lebensberatung 1020 Wien Johannes Frass

Im Wesentlichen beruht meine Arbeitsmethode auf der oben beschriebenen personen-zentrierten Beratungsmethode von Carl R. Rogers. Ist aber einmal inhaltlicher Input gefragt, bediene ich mich der Erkenntnisse und Arbeiten vieler weiterer ExpertInnen aus dem psychologischen Bereich. Die "Neue Spirituelle Psychologie" des amerikanischen Psychiaters M. Scott Peck möchte ich an dieser Stelle exemplarisch hervorheben, weil sein Bild einer positiven Lebensführung meinem eigenen Gedankenkonstrukt wohl am nächsten kommt. Er beschreibt sie sehr schön in seinem Bestseller "Der wunderbare Weg". 


Ich teile Pecks Meinung, dass Probleme ein fixer Bestandteil unseres Lebens sind, was natürlich erst mal keine tolle Nachricht ist. Was das Leben aber lebenswert macht, ist, dass wir aus der Bewältigung dieser Probleme neben dem positiven Effekt des geistigen Wachstums ein Gefühl erleben dürfen, dass die Anstrengungen bei Weitem übersteigt. Da wir das in Krisenzeiten gern vergessen, ist es wichtig, das große Ganze zu sehen. Also daran zu denken, dass nach jedem Tief wieder eine Aufwärtsbewegung kommt, und dass es immer weitergeht.

Als Werkzeuge zur positiven Bewältigung von Problemen nennt M. Scott Peck:

1. Das Aufschieben von Belohnungen. Also: Zurerst die Arbeit, dann das Vergnügen. (Ein recht einfaches Prinzip - mit großer Wirkung. Aber Achtung während einer Krise: Unter Umständen ist hier Stabilisierung wichtiger!)
2. Verantwortung. Verantwortung übernehmen, wenn sie WIRKLICH MEINE Verantwortung ist. Aber sich klar abgrenzen, wenn sie NICHT meine Verantwortung ist. (Ein ganz wichtiges Thema, bei dem die Schwierigkeit darin besteht, Sicherheit darüber zu erlangen, wo die Verantwortung denn nun tatsächlich liegt.)
3. Bindung an die Realität. Sich bereit machen, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Die Wahrheit hilft mir UND anderen oft mehr als gut gemeinte Höflichkeiten. (Ein ausführlicher und äußerst hilfreicher Punkt, der einfach klingt, aber viel Überraschendes in sich birgt!)
4. Ausgewogenheit. Damit meint Peck ein flexibles Reaktionssystem, um möglichst gut mit unseren Emotionen umgehen. Das wird im Wesentlichen während der Kindheit und Jugend erlernt, darf/kann/muss aber als Erwachsener adaptiert werden.)

Hinter all diesen Dingen steht die Liebe. Damit meint Peck nicht die romantische Liebe, sondern "den Willen, das eigene Selbst auszudehnen , um das eigene Wachstum oder das eines anderen Menschen zu nähren." Also den Willen, sich und sein Bewusstsein immer weiter zu entwickeln, oder einem anderen Menschen dabei behilflich zu sein, um als Mensch weiter zu wachsen.

All das Genannte ist schwer zu erlangen, da alle Menschen (ähnlich dem physikalischen Gesetz der Trägheit) die 


natürliche Neigung aufweisen, Dinge so zu belassen, wie sie sind. Aber obwohl uns Negativ-Erlebnisse und Schicksalsschläge zuweilen auf den Boden werfen und uns die "Trägheit" dort festhalten will, lässt uns "irgendetwas" immer wieder aufstehen, um weiterzukämpfen. M. Scott Peck bezeichnet diese Kraft als göttliche Gnade. Spätestens jetzt ist klar, warum Peck seine Theorie "Neue Spirituelle Psychologie" nennt.